Verlustlisten des 1. Weltkriegs komplett indiziert

Freudi­ge Nachricht für alle Ahnen­forsch­er: Der Vere­in für Com­put­er­ge­nealo­gie e.V.” hat den fer­ti­gen Abschluss der Indizierung aller Ver­lus­lis­ten aus dem Ersten Weltkrieg bekan­nt gegeben.

Diese Verl­sut­lis­ten bein­hal­ten Dat­en über Tote, Ver­mis­ste, Ver­wun­dete, in Gefan­gen­schaft ger­atene und aus ihr Ent­lassene sowie eine große Zahl nachträglich­er Berich­ti­gun­gen (der Ver­lus­tart, des Namens, der Ein­heit usw.) veröf­fentlicht. Es han­delt sich dabei um offizielle per­so­n­en­be­zo­gene Mit­teilun­gen der preußis­chen Regierung aus den Jahren 1914 bis 1919 über die mil­itärischen Ver­luste der gesamten Stre­itkräfte des deutschen Kaiser­re­ichs (Kontin­gentsheer: Armeen von Preußen, Bay­ern, Würt­tem­berg und Sach­sen; Kaiser­liche Marine sowie Kaiser­liche Schutztruppe). Sie erschienen als Anhang zum Armee-Verordnungsblatt und wur­den außer­dem im Deutschen Reich­sanzeiger sowie im Preußis­chen Staat­sanzeiger veröf­fentlicht.

Die schätzungsweise mehr als neun Mil­lio­nen Ein­träge wur­den auf mehr als 30.000 dreis­palti­gen Seit­en im Zeitungskle­in­for­mat gedruckt. In den ersten Kriegs­jahren erschienen die Ver­lustlis­ten nahezu täglich.

Die erste Seite der Verlustlisten aus dem 1. Weltkrieg
Die erste Seite der Ver­lustlis­ten aus dem 1. Weltkrieg

Autor: Michael Johne

Blogger, Programmierer, Astronom, Dichter, Hobby-Genealoge, Namensforscher, Sprachanalyst, Freizeit-Fotograf, Weltenträumer

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