Das Jahr, in dem ich meine Familie entdeckte

2014 – die­ses Jahr bezeich­ne ich als das Jahr, in dem ich mei­ne Fami­lie ent­deck­te”. Vie­le Ereig­nis­se, Bekannt­schaf­ten und Ent­de­ckun­gen führ­ten zum Höhe­punkt mei­ner bis­he­ri­gen Familienforschung.

Ich kann sagen, dass ich auch einer recht gro­ßen Fami­lie abstamm­te, die unter­ein­an­der in den letz­ten 20–30 den Kon­takt mit­ein­an­der ver­lo­ren haben. Eini­ges geschah durch die Ablen­kun­gen des All­tags und eini­ges durch Fami­li­en­dra­men. Ich bin nun über 30 Jah­re alt und mit den gol­de­nen Jah­ren eines Man­nes habe ich schon sehr vie­les erlebt. Viel Schlech­tes und wenig Gutes – so wie das Leben ist. Daher betrei­be ich auch Ahnen- und Fami­li­en­for­schung, um die Dra­men und Tra­gö­di­en auf mei­ne Art und Wei­se zu ver­ste­hen und zu verarbeiten.

Ich bin seit mehr als 1 Jahr glück­lich und zufrie­den ver­hei­ra­tet und Vater einer Toch­ter, die nun fast ein hal­bes Jahr alt ist. Das Wich­tigs­te ist, dass man aus den Feh­lern der Geschich­te lernt und die­se im opti­ma­len Fall nicht begehrt. Und wenn doch, dann das man sie auf bes­te Art und Wei­se löst.

Die­ses Jahr ist ein Jahr, wo ich mei­ne nahe Ver­wandt­schaft mei­ner Groß­fa­mi­lie nach den letz­ten 20 bis 30 Jah­ren wie­der­ent­deck­te, sie erforsch­te und Kon­takt auf­nahm. Nicht alles ver­läuft rosig, da Miss­ver­ständ­nis­se und Vor­ur­tei­le aus der Ver­gan­gen­heit die Situa­ti­on der Gegen­wart prägten.

Nach­fol­gend aber ein klei­ner Abriss mei­ner Erfolge:

  • Im der ers­ten Hälf­te die­ses Jah­res erlang­te ich Kon­takt zum mei­ner Halb­schwes­ter aus der zwei­ten Ehe mei­nes ver­stor­be­nen Vaters. Da die Ver­gan­gen­heit lei­der gewis­se Nar­ben hin­ter­ließ, brach der Kon­takt nach eini­gen Mona­ten wie­der ab. Ich freue mich aber zumin­dest, ihr Hal­lo gesagt zu haben.
  • Indi­rekt erlang­te ich auch zu mei­nem Halb­bru­der; eben­falls aus der zwei­ten Ehe mei­nes ver­stor­be­nen Vaters. Sei­ne Adop­tiv­mut­ter konn­te ich nur in ca. 2 Stun­den mit Goog­le & Face­book aus­fin­dig machen.Die Zeit wird es nun zei­gen, ob mein Halb­bru­der Kon­takt haben möchte.
  • Mein ver­stor­be­ner Vater hat­te noch zwei Geschwis­ter, die bis dato leben. Durch eine inten­si­ve Recher­che konn­te ich schließ­lich den Bru­der mei­nes Vater aus­fin­dig machen und Kon­takt auf­neh­men. Ich habe einen guten Kon­takt zu ihm.
  • Infol­ge­des­sen bekam ich auch neue Infor­ma­tio­nen zu der Schwes­ter mei­nes Vaters. Dies führ­te wie­der­um zum Kon­takt ihrer Kin­der; Zwil­lings­cou­si­nen. Mitt­ler­wei­le konn­te ich auch hier Kon­takt aufnehmen.

  • Die­ses Jahr wur­de ich Vater mei­nes ers­ten Kin­des. Also kann ich mei­ne Fami­li­en­ge­schich­te auf Nach­kom­men­schaft fortführen. 😉

  • Des­wei­te­ren war ich auf der Suche nach dem Ver­bleib des LÖSER-Stamms”, d. h. die Geschwis­ter und Fami­li­en um den ver­stor­be­nen Vater mei­ner Mut­ter, die alle aus Hes­sen stam­men. Ich konn­te zwei heu­te leben­de Nach­kom­men aus­fin­dig machen und seit­dem steht die Suche nach den Lösers vor einem guten Abschluss.
  • Heu­te – am 18. August 2014 – habe ich auf die­sem Tag 2 Jah­re lang Kon­takt mit Ger­hard Fel­de. Er ist ein Ahnen­for­scher aus Hes­sen und wir bei­de haben die sel­ben Wur­zeln, die bis 16XX rei­chen. Er offen­bar­te mir die Abstam­mung der Vaters mei­ner Mut­ter aus Hes­sen. Das führ­te wie­der­um zum mehr­fach ange­hei­ra­te­ten Ver­wandt­schaf­ten in den euro­päi­schen Adel. Erb­be­rech­tigt bin ich aber nicht. 😉
  • Ich war mal auf Rei­se in Frank­furt gewe­sen. Auf der Rück­rei­se mit dem Fern­li­ni­en­bus muss­te aller­dings ein Umweg durch die hes­si­schen Dör­fer gemacht wer­den. Es waren genau jene Dör­fer, wo mei­ne hes­si­schen Vor­fah­ren einst lebten.
  • In den kom­men­den Tagen wer­de ich eine Rei­se nach Ber­lin pla­nen. Dort lebt der Bru­der mei­ner ver­stor­be­nen Groß­mut­ter müt­ter­li­cher­seits; also mein Groß­on­kel. Er ist zugleich auf der ältes­te Leben­de aus mei­ner nahen Ver­wandt­schaft. Von die­sem Besuch erhof­fe ich mehr Infos über sei­ne Ver­wandt­schaft, die offen­bar auf pol­ni­sche bzw. preu­ßi­sche Her­kunft schlie­ßen lässt.
  • Was noch fehlt, ist der Kon­takt zu den Kin­dern mei­nes zwei­ten Onkels müt­ter­li­cher­seits. Wäre dies erfüllt, dann ist im Grun­de die Erfor­schung mei­ner Fami­lie been­det und ich kann mich auf die Ahnen­for­schung väter­li­cher­seits konzentrieren.

Geburt meines Onkels Bernd mitsamt den Lösers aus Wetzlar
Geburt mei­nes Onkels Bernd mit­samt den Lösers aus Wetzlar

Autor: Michael Johne

Blogger, Programmierer, Astronom, Dichter, Hobby-Genealoge, Namensforscher, Sprachanalyst, Freizeit-Fotograf, Weltenträumer

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