Johannes Meister: * ?1460, Wollwebermeister

Auf der Suche nach dem frü­hes­ten Vor­fah­ren von mir bin ich auch eine wei­te­re Per­son gesto­ßen, deren Geburts­jahr um wei­te­re Jah­re in der Ver­gan­gen­heit liegt, als ich ich dachte.

Vor­fah­ren von 1493 und 1490 sind schon eine extre­me Sel­ten­heit, an die nur die wenigs­ten Ahnen- und Fami­li­en­for­scher knüp­fen kön­nen. Ich für mei­nen per­sön­li­chen Teil konn­te nun einen wei­te­ren Vor­fah­ren aus­fin­dig machen, der um wei­te­re 30 Jah­re übertrumpft.

Es han­delt sich dabei die Per­son namens Johan­nes Meis­ter. Die­se Per­son wur­de wahr­schein­lich im Jahr 1460 Jahr gebo­ren. Obwohl kein Geburts­ort doku­men­tiert ist kann, davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass jene Per­son im heu­ti­gen Land­kreis Sie­gen-Witt­gen­stein ent­stamm­te. Sei­ne Toch­ter, des­sen Name nicht über­lie­fert ist, wur­de irgend­wann um 1505 gebo­ren. Sie hei­ra­te­te im Jahr 1529 den dama­li­gen gräf­li­chen, nas­saui­scher Schult­heiß Fried­rich Har­tert bzw. Hart­tart (1500−1568), der für das Gericht zu Ewers­bach von 1531–1568 tätig war.

Johan­nes Meis­ter war vom Beruf Woll­we­ber­meis­ter gewe­sen. Das könn­te auch den Nach­na­men Meis­ter erklä­ren, da mei­nes Erach­tens zwi­schen dem 14./15 Jahr­hun­dert sich im Land­kreis Sie­gen-Witt­gen­stein die Facet­ten der heu­ti­gen Nach­na­men entwickelten.

Die Daten der vor­ge­stell­ten Per­so­nen stam­men alle­samt aus der Witt­gen­stei­ner Fami­li­en­da­tei; betreut und ver­wal­tet von Jochen Karl Mehldau.

Update Novem­ber 2016: Mitt­ler­wei­le wird auf ande­ren ver­trau­ens­wür­di­gen Quel­len das geschätz­te Geburts­jahr auf 1450 abgegeben.

Autor: Michael Johne

Blogger, Programmierer, Astronom, Dichter, Hobby-Genealoge, Namensforscher, Sprachanalyst, Freizeit-Fotograf, Weltenträumer

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