Übersetzung des Randvermerk aus der Geburtsurkunde von Bruno Arno Walter Hummig

Gestern habe ich über die Geburt­surkun­des meines Urgroß­vaters Bruno Arno Wal­ter Hum­mig geschrieben und über einen Rand­ver­merk, der mir schwierig zu lesen war. Ich stellte den Text auf ein­er Facebook-Gruppe online und bekam 10 Minuten später den über­set­zten Text zurück.

Der über­set­zte Text lautet dem­nach:

Kötzschen­bro­da, am 2 Jan­u­ar 1909. Vor dem unterze­ich­neten Standes­beamten erschien heute, der Per­sön­lichkeit nach durch vorgelegten Trauschein anerkan­nt, der Zemen­tar­beit­er Robert Bruno Hum­mig, wohn­haft in Kötzschen­bro­da, Vor­w­erk­straße 9, evan­ge­lis­che lutherische Reli­gion, und erk­lärte, daß er das von der Anna Martha Wern­er am 17. Okto­ber 1907, zu Kötzschen­bro­da geborene Kind: Bruno Arno Wal­ter Wern­er” als von ihm erzeugt werkenne und daß er mit der Kindesmut­ter am 12. Sep­tem­ber 1908 vor dem Standes­beamten zu Kötzschen­bro­da die Ehe geschlossen habe. Diese let­ztere Behaup­tung wird hier­mit auf­grund des Heirat­sreg­is­tere­in­trags Nr. 48 vom Jahr 1908 bestätigt. Der Erschienene ist vorher auf die Bedeu­tung der abgegebe­nen Erk­lärung, ins­beson­dere zur Unter­schei­dung der … Namensverteilung nach S. 1706 des bürg­er­lichen Geset­zbuchs aufmerk­sam gemacht wor­den. Vorge­le­sen, genehmigt und unter­schrieben. Robert Bruno Hum­mig.

Auf diesem Text ist zu ent­nehmen, dass der Vater von Bruno Arno Wal­ter Hum­mig singemäß die Vater­schaft seines Sohnes im Bezug auf seine Frau anerkan­nte und dass bei­de am 12. Sep­tem­ber 1908 in Kötzschen­bro­da, Rade­beul die Ehe schließten, welch­es unter dem Ehereg­is­ter Nr. 48/1908 doku­men­tiert ist. Bei den aus­ge­lasse­nen Punk­te (“…”) im Texts han­delt es sich um ein Wort, welch­es nicht iden­ti­fiziert wer­den kon­nte.

Autor: Michael Johne

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