Die Eheurkunde von Hermann Herbert Plänitz & Alma Emma Else Plänitz geb. Richter

Gestern erhielt wieder mal eine Kopie ein­er Urkunde von meinen Vor­fahren. Es han­delt sich aber nicht um irgen­deine Urkunde und unter vie­len Urkun­den, son­dern sie sticht (z. t. im Nach­hinein) mit eini­gen Beson­der­heit­en für mich per­sön­lich her­vor.

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Bei dem besagten Urkunde han­delt es sich um die (Kopie der) Eheurkunde von Her­mann Her­bert Plänitz & Alma Emma Else Plänitz geb. Richter. Diesen bei­den Per­so­n­en sind meine Urgroßel­tern großväterlich-väterlicherseits (also vom Vater meines Vaters). Her­mann Her­bert Plänitz wurde am 30. Nov. 1912 in Dresden-Schullwitz geboren und seine Frau Alma Emma Else Plänitz geb. Richter am 19. Feb. 1916 in Wal­ters­dorf bei Luck­au im heuti­gen Bran­den­burg. Bei­de Per­so­n­en gin­gen am 7. Okt. 1939 in Wittmanns­dorf bei Luck­au den Bund der Ehe ein. Die Ehe wurde jedoch am 6. Juni 1952 durch das Amts­gericht Dres­den geschieden.

Aus der Ehe gin­gen drei Kinder her­vor:

  • Her­bert Wolf­gang Plänitz
  • Karl Heinz Dieter Plänitz
  • Else Jut­ta Plänitz

Bei­de erst­ge­nan­nten Geschwis­ter sind bere­its ver­stor­ben, lediglich die Schwest­er der Geschwis­ter lebt noch heute (und hat heute auch noch ihren 71. Geburt­stag). Über die bei­den Geschwis­ter von Her­bert Wolf­gang Plänitz war mir bish­er noch nicht bekan­nt gewe­sen. Erst durch die Eheurkunde bekam ich Ken­nt­nis von bei­den Geschwis­tern.

Die Eheurkunde weist eine in großen Teilen les­bare, handgeschriebene Schrift auf. Viele der Wörter sind für meine Augen sofort erkenn- und les­bar. Auch ist die Eheurkunde den Eltern der darin einge­tra­ge­nen Ehep­art­ner sehr infor­ma­tion­sre­ich. So find­et man neben den Namen der Eltern­teile auch Infor­ma­tio­nen über das Geburts­da­tum, den Geburt­sort, den derzeit­i­gen (d. h. zum Zeit­punkt der dama­li­gen Eheschließung bekan­nten) Wohnort und Hin­weise auf die Eheschließung der Eltern und die Geburt­surkun­den­num­mern der Eltern.

Ich denke, infor­ma­tion­sre­ich­er kön­nte eine Eheurkunde wie dieser Art ganz nicht mehr sein. Dieser Umstand erle­ichtert die weit­er­führen­den Forschun­gen um einiges. Was ich ein wenig selt­sam finde, ist die Tat­sache, dass ich in der Eheurkunde lediglich zwei der drei Kinder aus dieser Ehe aufge­lis­tet wer­den. Das erste Kind – Her­bert Wolf­gang Plänitz -, welch­es im Jahr 1937 geboren wurde, find­et in dieser Urkunde keine Erwäh­nung. Tat­sache ist aber, dass Her­bert Wolf­gang Plänitz ein Geschwis­terteil war. Das bestätigten mir einige Fam­i­lien­mit­glieder. Vielle­icht gibt es aber hier­für eine logis­che Erk­lärung.

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Autor: Michael Johne

Blogger, Programmierer, Astronom, Dichter, Hobby-Genealoge, Namensforscher, Sprachanalyst, Freizeit-Fotograf, Weltenträumer

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