Am Baume der Menschheit drängt sich Blüt’ an Blüte

Ich stel­le euch heu­te ein­mal ein klei­nes Gedicht des deut­schen Lyri­kers und Über­set­zers Fer­di­nand Frei­li­grath vor, dass im Bezug auf die Genea­lo­gie und die Mensch­heit sehr gut passt.

Am Bau­me der Mensch­heit drängt sich Blüt’ an Blü­te,
Nach ew’gen Regeln wie­gen sie sich drauf;
Wenn hier die eine matt und welk ver­glüh­te,
Springt dort die and­re voll und präch­tig auf.
Ein ewig’ Kom­men und ein ewig’ Gehen,
Und nun und nim­mer trä­ger Stil­le­stand!
Wir sehn sie auf-, wir sehn sie nie­der­we­hen –
Und ihre Lose ruh’n in Got­tes Hand!

Die­ses Gedicht ist eigent­lich der letz­te Absatz eines grö­ße­ren Gedichts aus dem 19. Kapi­tel Am Bau­me der Mensch­heit drängt sich Blüt’ an Blü­te” sei­nes Wer­kes Ein Glau­bens­be­kennt­niß. Zeit­ge­dich­te.”; ver­öf­fent­licht im März 1844. Das Werk kann im Pro­jekt Guten­berg nach­ge­le­sen wer­den.

Autor: Michael Johne

Blogger, Programmierer, Astronom, Dichter, Hobby-Genealoge, Namensforscher, Sprachanalyst, Freizeit-Fotograf, Weltenträumer

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