Die Suche nach Vorfahren im Adressbuch 1939 von Radebeul, Teil 1/3: HENSEL und METZ

In mei­nem letz­ten Bei­trag über die Über­fahrt mei­nes Groß­on­kels Wolf­gang HENSEL nach Ame­ri­ka kün­dig­te ich am Ende an, dass ich in den Adress­bü­chern von Rade­beul und Dres­den nach mög­li­chen Hin­wei­sen mei­nen Vor­fah­ren suchen woll­te. Als ers­te Adress­buch nahm ich das Adress­buch von Rade­beul von 1939 zur Suche vor und wur­de dabei fün­dig.

Dass die Suche in Adress­bü­chern nach Hin­wei­sen auf den Ver­bleib mei­ner Vor­fah­ren einen gro­ßen Nut­zen haben kann, zeig­te sich bereits bei mei­ner Suche nach METZ-, MACHHOLZ- und ANKE-Vor­fah­ren in den Adress­bü­chern von Brom­berg. Durch die­se Mög­lich­keit konn­te ich neue Infor­ma­tio­nen gewin­nen und wei­ter in die Ver­gan­gen­heit mei­ner Vor­fah­ren ein­tauch­te. Im Fal­le für die Suche im Adress­buch von Rade­beul des Jah­res 1939 den­ke ich, dass ich kei­ne Vor­fah­ren fin­den wer­den, da die Erschei­nung des Adress­bu­ches nicht sehr weit in der Ver­gan­gen­heit lag, son­dern erst im Jahr 1939 – das Jahr, in dem der Zwei­te Welt­krieg begann. Jedoch den­ke, ich dass ich zumin­dest ein paar klei­ne, zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen wie Berufs- oder Adress­an­ga­ben im Ein­zel­fall gewin­nen kann.

Für mei­ne Suche mach­te ich vor­ab eine Lis­te mit den zu suchen­den Nach­na­men mei­ner Vor­fah­ren, die es im Adress­buch zu fin­den galt. Unter Berück­sich­ti­gung der damals lie­ben­den Vor­fah­ren im Jahr 1939 stell­te ich fol­gen­de Auf­zäh­lung zusam­men:

  • HENSEL
  • HUMMIG
  • METZ
  • REICHELT
  • ULLRICH
  • WERNER

Die kom­plet­te Suche nach den Ein­trä­gen mei­ner Vor­fah­ren habe ich in drei Teil glie­dert, die jeweils nach­ein­an­der an dar­auf­fol­gen­den Tagen ver­öf­fent­licht wer­de:

Den ers­ten Nach­na­men, den ich such­te, war HENSEL gewe­sen. Da ich aus mei­nem letz­ten Bei­trag die Erkennt­nis hat­te, dass mei­ne HENSEL-Vor­fah­ren in der Tra­ch­au­er Stra­ße 41 von Rade­beul wohn­ten, woll­te ich mir die­se Erkennt­nis bestä­ti­gen las­sen. Im Jahr 1939 wohn­ten unter die­ser Adres­se mei­ne Urgroß­el­tern

  • Fried­rich Arthur HENSEL (1896−1968) und
  • Käthe Wil­hel­mi­ne HENSEL geb. METZ (1903−1967)

mit ihren bei­den Kin­der

  • Fried­rich Wolf­gang HENSEL (1927−2016) und
  • Käthe Wil­hel­mi­ne Mimi, Wil­mi” JOHNE verw. LÖSER geb. HENSEL (1925−1982).

Evt. haben sogar die Eltern von Käthe Wil­hel­mi­ne HENSEL geb. METZ unter die­ser Adres­se gelebt:

  • Bern­hard METZ (1875-?) und
  • Augus­te METZ geb. ANKE (1876-?).

Gesi­chert ist dies aber nicht. Jedoch weiß ich, dass Bern­hard METZ in spä­te­ren Jah­ren nach dem Tod sei­ner Frau in die­sem Haus leb­te.

Die HEN­SELs im Adress­buch von Rade­beul des Jah­res 1939

Für den Nach­na­men HENSEL wur­de ich schließ­lich auch fün­dig. Unter den HEN­SELs, die es in Rade­beul gab, fin­det sich auch der gesuch­te Fried­rich Arth. HENSEL wie­der. Die Adres­se wird über­ein­stim­mend mit Tra­ch­au­er Str. 41 ange­ge­ben. Als Berufs­be­zeich­nung liest man Ing., wel­ches die Abkür­zung für Inge­nieur ist, was sich auch mit einen bis­her bekann­ten Daten deck­te.

Der zwei­ten Nach­na­men in mei­ner Suche war METZ gewe­sen. Hier muss ich dabei sagen, dass ich im Adress­buch 1939 von Rade­beul lei­der kei­nen über­ein­stim­men­den Ein­trag fand. Somit lässt sich nicht genau sagen, wo Bern­hard METZ in Rade­beul um 1939 leb­te.

Autor: Michael Johne

Blogger, Programmierer, Astronom, Dichter, Hobby-Genealoge, Namensforscher, Sprachanalyst, Freizeit-Fotograf, Weltenträumer

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