Die geerbten Lieblingsstücke aus meiner Familie: Glaselefanten

Glaselefanten (grauskaliert)

Mei­ne genea­lo­gi­sche Kol­le­gin Cor­du­la Eber­le hat­te vor kur­zem eine Blog­pa­ra­de mit dem The­ma Lieb­lings­stü­cke” ange­zet­telt. Nach eini­gem Über­le­gen, ob ich Der­ar­ti­ges besit­ze, wor­über ich schrei­ben könn­te, fand ich schließ­lich doch etwas: Glas­ele­fan­ten.

Cor­du­la Eber­le hat auf ihrem Blog Our Fami­ly Histo­ry” eine Blog­pa­ra­de mit dem The­ma Lieb­lings­stü­cke” gestar­tet. Bei die­ser Blog­pa­ra­de hat man die Mög­lich­keit, per­sön­li­che Lieb­lings­stü­cke aus der Ahnen­for­schung ande­ren Per­so­nen vor­zu­stel­len.

Ich frag­te mich, ob ich eben­falls ein Andenken oder ein ande­res Erin­ne­rungs­stück von mei­nen Vor­fah­ren besit­zen wür­de. Zuerst war ich mir sicher, dass ich außer ein paar weni­ge Fotos lei­der nichts Bedeut­sa­mes besit­zen wür­de, was von mei­nen Vor­fah­ren stamm­te. Hier­für woll­te ich dann auch schon mei­ne Teil­nah­me an die­ser Blog­pa­ra­de ad acta legen.

Dann fiel mir aber plötz­lich ein, dass ich doch etwas besit­ze, was schon im Besitz mei­ner Groß­el­tern müt­ter­li­cher­seits war: Glas­ele­fan­ten.

Glaselefanten

Glas­ele­fan­ten

Die­se bei­den Glas­ele­fan­ten haben ich vor eini­ger Zeit von mei­ner Mut­ter geschenkt bekom­men. Ursprüng­lich waren es drei Ele­fan­ten gewe­sen: eine gro­ßer Ele­fant gehör­te eben­falls dazu. Die­ser ist jedoch vor eini­gen Jah­ren kaputt­ge­gan­gen.

Die­se Glas­ele­fan­ten waren im Besitz mei­ner Groß­el­tern müt­ter­li­cher­seits gewe­sen, die ich lei­der nie ken­nen­ler­nen konn­te, weil bei­de vor mei­ner Geburt ver­star­ben. Auch ein paar Erin­ne­run­gen mei­ner Mut­ter und ihres Bru­ders erfuhr ich, dass die­se Glas­ele­fan­ten im dama­li­gen Eltern­haus, wel­ches seit 25 Jah­ren in Fami­li­en­be­sitz war, in einer alten Vitri­ne des Gäs­te­wohn­zim­mers zusam­men mit ande­rem Por­zel­lang­e­schirr stand. Mei­ne Mut­ter mein­te noch, dass die­se Glas­ele­fan­ten sogar sich im Besitz der Eltern mei­ner Groß­mut­ter müt­ter­li­cher­seits befin­det haben müss­ten. Ob es wirk­lich so bar und die Erin­ne­run­gen kei­nen Streich spiel­ten, kann wahr­schein­lich nicht mehr mit Gewiss­heit beant­wor­tet wer­den.

Autor: Michael Johne

Blogger, Programmierer, Astronom, Dichter, Hobby-Genealoge, Namensforscher, Sprachanalyst, Freizeit-Fotograf, Weltenträumer

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