Das Rät­sel um die Iden­ti­tä­ten der Schwes­tern mei­ner Urgroß­mutter Käthe METZ ist eines der ers­ten und gro­ßen Rät­sel seit mei­nen Anfän­gen in der per­sön­li­chen Ahnen­for­schung. Ich erin­ne­re mich, dass ich ein Digi­ta­li­sat eines fami­liä­ren Grup­pen­fo­tos besit­ze, das mit hoher Sicher­heit alle Schwes­tern mei­ner Urgroß­mutter zeigt.

Familiäres Gruppenfoto mit den Schwestern von Käthe METZ
Fami­liä­res Grup­pen­fo­to mit den Schwes­tern von Käthe METZ

Was sehen wir auf die­sem Foto? Wir sehen zunächst 12 männ­li­che und weib­li­che Per­so­nen, die alle in einer Gar­ten­lau­be ste­hen bzw. sit­zen. Bei drei die­ser Per­so­nen han­delt es sich um Kin­der. Wei­ter­hin gibt es eine alte und betag­te Frau, die rela­tiv in Bild­mit­te sich befin­det. Alle ande­ren Per­so­nen ste­hen um ihr her­um. Links neben der sehr alten Frau gibt eine wei­te­re sit­zen­de Frau, des­sen Alter auf dem Foto jen­seits von 50 Jah­ren wirkt und die ein Kind auf ihrem Schoß sit­zen lässt. Wei­ter­hin gibt es drei weib­li­che Per­so­nen im obe­ren hin­te­ren Bereich auf dem Grup­pen­fo­to, bei dem je eine wei­te­re männ­li­che Per­son bei­steht.

Wer sind die­se Per­so­nen auf dem Foto? Ich ver­mu­te sehr stark, dass die­ses Foto ein Fami­li­en­fo­to mit den Schwes­tern mei­ner Urgroß­mutter Käthe METZ und den jewei­li­gen Ehe­män­nern zeigt. Der klei­ne ste­hen­de Jun­ge ganz links auf dem Foto ist übri­gens mein Groß­on­kel Fried­rich Wolf­gang Hen­sel, der am 11.06.1927 in Rade­beul gebo­ren wur­de und am 02.12.2016 in Ber­lin ver­starb. Sei­ne Schwes­ter – mei­ne Groß­mutter – ist Käthe Wil­hel­mi­ne Wil­mi“ HENSEL, die am 06.03.1925 in Rade­beul gebo­ren wur­de und am 24.02.1982 eben­dort auch ver­starb. Sie befin­det sich eben­falls auf dem Fami­li­en­grup­pen­fo­to. Es han­delt sich um die bezau­bern­de, jun­ge Dame mit dem lan­gen, gefloch­te­nen Zöp­fen im vor­de­ren, rech­ten Teil des Fotos. Der Vater die­ser bei­den Kin­dern ist jene Per­son mit Flie­ge, Jackett und Nickel­bril­le links neben mei­nen Groß­on­kel. Es ist Fried­rich Arthur HENSEL, der am 20.11.1896 in Neu­kirch (Lau­sitz) gebo­ren wur­de und am 14.04.1968 ver­mut­lich eben­dort ver­starb. Sei­ne Ehe­frau – mei­ne Urgroß­mutter – Käthe HENSEL scheint eben­falls auf dem Foto sich wie­der­zu­fin­den. Es han­delt sich um die schwarz­haa­ri­ge Frau direkt hin­ter der jun­gen Dame mit den lan­gen, gefloch­te­nen Zöp­fen.

Die ande­ren, abge­bil­de­ten Per­so­nen sind mir aller­dings unbe­kannt. Eini­ge davon sind offen­bar die Schwes­tern von mei­ner Urgroß­mutter Käthe METZ. Wie vie­le Schwes­tern sie hat­te, kann ich nicht genau sagen. Ich schät­ze aber die Anzahl auf 2 – 4 Schwes­tern ein.

Recht mar­kant ist jedoch die ein­gangs erwähn­te sehr betag­te Dame in der Bild­mit­te. Wer sie ist, kann ich nicht sagen. Da es sich aber um ein Foto der METZ-Schwes­tern han­delt, wür­de es aber Sinn erge­ben, wenn ihre Groß­el­tern mit auf das Bild brin­gen wür­de, sofern es mög­lich sei. Ich ver­mu­te hier, dass es sich um The­re­se MACHHOLZ han­delt. Das ist die Groß­mutter mei­ner Urgroß­mutter; jeweils direkt aus der Mut­ter­li­nie abstam­mend. Aller­dings besit­ze ich kei­ne Lebens- oder Ster­be­da­ten von dir. Nur ihr Name ich mir bekannt, aber davor ken­ne ich ihre wei­te­ren Vor­fah­ren.

Unbe­kannt bleibt auch die Frau auf dem Foto, die einen Jun­gen auf ihren Schoß sit­zen hält. Dass es sich hier­bei um die Mut­ter der METZ-Schwes­tern und folg­lich um die Toch­ter der sehr betag­ten Dame han­delt, hal­te ich am wahr­schein­lichs­ten. Dem­nach wäre sie dann Augus­te ANKE gewe­sen, die am 11.08.1876 in Prin­zen­thal (Wilc­zak) gebo­ren wur­de, einem dama­li­gen Vor­ort und heu­ti­ger Stadt­teil von Brom­berg (Bydgosz­cz) in Polen, was damals aber noch West­preu­ßen war.

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