Nakielska 77 – Nakeler Str. 77

Gestern schrieb ich in einem längeren Beitrag unter anderem über die Wohnorte meines Vorfahrens “Bernhard METZ”. Der letzte Wohnort in Prinzenthal bzw. in Bromberg war die “Nakeler Str. 77” gewesen. Das zugehörige Wohnhaus konnte ich nun ausfindig machen.

Sofern die Hausnummerierung sich seit 1917 nicht mehr änderte und das Wohnhaus nach den beiden Weltkriegen nicht neu erbaut worden ist, dürfte es dann sich dabei um das Wohnhaus und der letzte Wohnort von “Bernhard METZ” und seiner Familie sein, bevor sie nach Sachsen flohen.

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Die Suche nach “Bernhard METZ” in den Adressbüchern von Bromberg

Gestern fand ich die Geburtsurkunde meiner Ururgroßmutter “Käthe Wilhelmine HENSEL (geb. METZ)”. Ich erfuhr, dass die Adressbücher von Bromberg/Bydgoszcz seit langem online verfügbar sind. Da ich den Namen des Vater meiner Ururgroßmutter kannte – Bernhard METZ -, stürzte ich mich auf diese Adressbücher und wusste ich, wonach ich suchen musste. Mit der Geburt meiner Ururgroßmuitter und ihren Eltern und AHnen davor begründetet sich meine preußische Abstammung.

Die Adressbücher von Bromberg/Bydgoszcz sind in den Jahrgängen 1855, 1858, 1864, 1869, 1872, 1876, 1878, 1880, 1882-1915, 1917, 1925-1926, 1928-1929, 1933 und 1936/37 erhalten geblieben. In den Anfangsjahren um 1850-1880, sowie in den Jahren des ersten Weltkriegs sind diese in ihren Jahrgängen unvollständig. Jedoch in den Jahren 1882-1915 sind sie vollständig. Die Adressbücher enhtalten neben der Kreisstadt Bromberg/Bydgoszcz zudem die Vorrorte um dieser Stadt drumherum. Wichtig für mich bei meiner Forschung ist der Vorort Prinzenthal/Wilczak. Die Adressbücher von Bromberg/Bydgoszcz können bei GenWiki entnommmen werden.

Nebeninfo: Der deutsche Name der Stadt war Bromberg, der polnische Name ist heute Bydgoszcz. Der deutsche Name des Vororts ist Prinzenthal und der polnische Name ist Wilczak. Ca. vor 1860 wurde der Vorort als “Gross Willsack” (1789), “Wilczak Gross” (1860) oder einfach “Wilczak” bezeichnet. Zu diesem Vorort gab es eine zugehörige Siedlung, die als “Wilczak-Kolonie” bezeichnet wurde bzw. in polnischer Sprache als “Wilczak Maly” (Klein-Wilczak). Der Name “Wilczak” ist polnischer Herkunft und bedeutet “Wolf”. Seit 1876 heißt der Vorort (inkl. der “Kolonie”) schlicht “Prinzenthal”. Prinzenthal/Wilczak hat sich als so genanntes Reihendorf entwickelt. Ein Reihendorf ist eine Form/Struktur des Dorfs, wo sich an einer Hauptstraße bzw. Dorfstraße die meisten Wohnhäuser anreihen. Die Dorfstraße von Prinzenthal/Wilczak hieß lange Zeit lang “Prinzenthal”, bis die Straße später um 1889/1890 in “Nakelerstraße” und dann in “Nakeler Straße” mitsamt neuer Hausnummerierung umbenannt wurde. Heute heißt diese Straße (auf polnisch) “Ulica Nakielska” oder einfacher nur “Nakielska”. Der Straßenname leitet sich von der Ortschaft Nakel/Naklo nad Notecia, die sich unweit von Bromberg/Bydgoszcz befindet.

Meine Ururgroßmutter “Käthe Wilhelmine HENSEL (geb. METZ)” wurde am 20. November 1903 in Prinzenthal/Wilczak geboren. Ihr Vater hieß “Bernhard METZ” und ihre Mutter hieß “Auguste METZ (geb. ANKE)”. Das waren auch die einzigen Informationen, die ich hatte. Durch die Kenntnisnahme der Existenz von den Bromberger Adressbüchern machte ich mich auf der Suche nach den Wohnorten, wo ich den Eintrag “Bernhard METZ” finden konnte. Zudem suchte ich Einträge mit dem Nachnamen “ANKE”. Und ich wusste bisher nicht, wie gut ich fündig werden wurde…

Zuerst begann ich im Adressbuch des Jahrganges 1903 zu suchen. Und fand den gesuchten Eintrag: Metz, Bernhard, Schlosser, Prinzenthal, Nakelerstraße 76

bernhard-metz-1903

Insgesamt fand ich zwischen den Jahren 1900-1917 die Wohnorte von “Bernhard METZ” in Prinzenthal/Wilczak. Diese waren: Nakelerstr. 60a (1900-1901), Nakelerstr. 76 (1902-1908) und Nakelerstr. 77 (1909-1917). Nach dem Jahr 1917 sind leider keine Adressbücher von Bromberg/Bydgoszcz einsehbar, jedoch erst für das Jahr 1925. In diesem Zeit – also zwischen 1918-1925 – ist “Bernhard METZ” mitsamt seiner Familie aus Bromberg/Bydgoszcz nach Radebeul in Sachsen durch den ersten Weltkrieg geflohen. Dort heiratete schließlich seine Tochter “Käthe Wilhelmine HENSEL geb. METZ” im Jahr 1925 ihren Mann “Arthur HENSEL” und bekam zwei Kinder: Wilhelmine JOHNE verw. HENSEL geb. METZ und Wolfgang HENSEL. Letzter lebt noch heute, den ich vor einigen Monaten besuchte.

“Bernhard METZ” hat in den Jahren 1900-1917 laut den Bromberger Adressbüchern folgende Berufe ausgeübt: Schlosser (1900-1906), geprüfter Heizer (1907-1913) und Lokomotivführer (1914-1917).

Nachfolgende alle Einträge zu “Bernhard METZ” aus dem Bromberger Adressbücher:

Neben “Bernhard METZ” fand zwei weitere Einträge: “Carl METZ” (auch: Karl) und “Therese METZ”. Es handelt sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Eltern von “Bernhard METZ”. Grund dieser Annahme ist, dass der Nachname METZ quasi ein Unikat in den Bromberger Adressbüchern ist und nur einmalig vorkommt. Als der Eintrag “Carl METZ” aus den Bromberger Adressbüchern verschwand, tauchte der Name “Therese METZ” mit dem Titel “Witwe” auf und der Name “Bernhard METZ”. Darauf kan man schließen, dass “Carl METZ” verstarb, seine Frau “Therese METZ” eine alleinige Wohnung führte und schließlich ihr Sohn “Bernhard METZ” ebenfalls eine eigene Wohnung führte.

Zunächst zu “Carl METZ”: Der Name taucht erstmalig im Jahr 1880 in dem Bromberger Adressbüchern auf. Daher kann man annehmen, dass “Carl METZ” im Jahr 1880 nach Prinzenthal/Wilczak zugezogen ist. Er lebte offenbar bis zum Tode im Jahr 1895/1896 im selben Haus. Es war “Prinzenthal 41” gewesen und nach der Neubenennung der Straßen wurde darauf “Nakelerstr. 26”.

Nach dem Tod von “Carl METZ” bzw. seinem Verschwinden der Einträge aus den Bromberger Adressbüchern tauch der Name “Therese METZ” auf. Sie wurde als “Witwe” bezeichnet. Es muss sich dabei um die Frau von “Carl METZ” gehandelt haben. Ihre Einträge findet man in den Jahren 1896-1901 und dann noch 1911/1912 der Bromberger Adressbücher wieder. Zunächst lebte sich im ersten Jahr nach dem Tod ihres Mannes im selben Haus in der “Nakelerstr. 26”, aber ein Jahr später zog sich wenige Häuser weiter in die “Nakelerstr. 23”. Zwischen den Jahren 1902-1910 finden sich keine Einträge wieder, jedoch wieder erst ab den Jahren 1911/1912 (in der “Sopienstr. 15”) und dann auch nicht mehr weiter. Darauf kann man Schlußfolgern, dass “Therese METZ” im Jahr 1912/1913 verstarb und zwischen den Jahren 1902-1910 im Haushalt ihres Sohnes “Bernhard METZ” lebte. Da im Jahr 1903 schließlich “Käthe Wilhelmine HENSEL (geb.) METZ” geboren wurde und allmählich heranwuchs, musste auch wegen des hohen Alters “Therese METZ” den Platz weichen. Ob es aber weitere Geschwister gab, ist mir nicht bekannt.

Wie ich zu Beginn meines Beitrags erwähnte, suchte ich auch nach den Nachnamen “ANKE”, da die Frau von “Bernhard METZ” “Auguste METZ (geb. ANKE)” hieß. Und ich wurde fündig, denn zwei wichtige Einträge gab es: “Lebrecht ANKE” und “Adolf ANKE”. Außerdem ist der Nachname ANKE ebenfalls ein Unikat wie der Nachname METZ und somit allgemein selten anzufinden.

Zuerst zu “Lebrecht ANKE”: Sein erstes Auftauchen in den Bromberger Adressbüchern findet im Jahr 1878 statt. “Lebrecht ANKE” war vom Beruf Steinmetz und erst lebte in “Prinzenthal 41”, wo er gleichzeitig auch Eigentümer des Hauses war. Sein Aufenthalt lässt sich bis zum Jahr 1989 nachverfolgen. Vermutlich starb dann im Jahr 1898/1890.

“Lebrecht ANKE” war mit hoher Wahrscheinlichkeit der Vater von “Auguste METZ (geb. ANKE)” gewesen (die Frau von “Bernhard METZ”). Denn: “Carl METZ” lebte im gleichen Haus wie “Lebrecht ANKE”. Anders gesagt: “Carl METZ” war Untermieter im Hause des Eigentümers “Lebrecht ANKE” gewesen und beide waren Nachbarn. Es ist daher denkbar, dass sich “Bernhard METZ” und “Auguste METZ (geb. ANKE)” sich seit dem Kindesalter kannten, einen guten Kontakt hatten, in die gleiche Schule gingen und schließlich miteinander heirateten. Begünstigt wurde es auch, da “ANKE” und “METZ” gute Nachbarn waren. Hier die Dokumentation:

Wer die Grafiken genau anschaut, dem fällt der Name “Adolf ANKE” auf, der sich ebenfalls in den Bromberger Adressbüchern von 1882-1888 und dann von 1896-1929 wiederfindet.

Bei “Adolf ANKE” denke ich, dass es sich um den Bruder von “Auguste METZ (geb. ANKE)” handel bzw. dem Sohn von “Lebrecht ANKE”, da beide Personen zeitweise im gleichen Haus lebten. Zudem war “Adolf ANKE” wie sein Vater Steinmetz gewesen. Zwischen den Jahren 1889-1895 finden sich jedoch keine Eintgäge zu “Adolf ANKE” in den Bromberger Adressbüchern. Entweder lebte er auswärts und zog später wieder nach Prinzenthal/Wilczak zurück oder er zog in diesen Jahren wieder in den Haushalt seines Vaters mit ein.

Der letzte Eintrag findet sich im Jahr 1929 wieder, danach folgen für die nächsten Jahre keine weiteren Adressbücher mehr. Lediglich für die Jahre 1933 und 1936/37 gibt es sie noch. Allerdings finden sich keine Einträge zu “Adolf ANKE” mehr. Jedoch findet sich dafür eine “Ewelina ANKE” nun vor, die als “wdowa” bezeichnet wird. Das bedeutet “Witwe”, denn seitdem sind die Adressbücher in polnischer Sprache nunmehr. Denn nach den Ende des Ersten Welkriegs und der Verlust und Auflösung der preußischen Republik entstand auf dem Landesgebiet das heutige Polen mit der polnisch-slawischen Sprache.

Im Übrigen konnte ich in den Bromberger Adressbüchern für die Jahre 1864, 1869 und 1872 den Eintrag “Gottlieb ANKE” (auch manchmals: ANKER), der wie “Lebrecht ANKE” und “Adolf ANKE” Steinmetz war. Mit guter Wahrscheinlichkeit handelt es sich hierbei um den Vater von “Lebrecht ANKE”.

Weiterhin fand ich einen “Emil METZ”, einen anderen (zweiten) “Carl METZ” und einen “Rudolf ANKE”. Jedoch tauchen diese drei Namen nur einmalig auf und es ist ungewiss und nicht bekannt, ob und wie sie in die bekannten Familien “METZ” und “ANKE” hineinpassen.

Fazit: Die Suche in den Bromberger Adressbüchern gestaltete sich für mich als sehr profitabel. Ich erhielt Namen zu weiteren Vorfahren und Ahnenverwandten und konnte durch das Auftauchen/Verschwinden gewisse Lebzeiten abschätzen. die für die weitere Suche hilfreich sein können. Auch erlangte ich Hinweise zu den Berufen und zu den Wohnorten, so dass man ein sehr grobes Bewegungsprofil erstellen konnte. Es war zugleich auch mein allererster Umgang und Einsicht in die Adressbücher gewesen.

Der Fund der Geburtsurkunde von “Käthe Wilhelmine Hensel (geb. Metz)” aus Prinzenthal

Während meiner Abwesenheit von Deutschland hat sich anders wo einiges getan. So hat die Stadtverwaltung von Bydgoszcz (Bromberg) und Torun in Polen ihre alten preußischen Standesamtsakten vollständig gestellt. Grund genug, da wieder mal reinzuschauen. Und ihre fand prompt meine Ururgroßoma “Käthe Wilhelmine Hensel (geb. Metz)”.

Meine Ururgroßmutter Käthe Wilhelmine HENSEL (geb. METZ) wurde am 20. November 1903 in Prinzenthal (Wilczak) geboren. Bisher wusste ich nur, dass der Name des Vaters Bernhard METZ war. Jedoch kann ich nicht den Namen der Mutter. Mit dem Erhalt der Geburtsurkunde (Eintrag: 21. November 1903) erhielt sich diese Informationen. Laut der Geburtsurkunde hieß die Mutter Auguste METZ (geb. ANKE). Ich erfuhr zudem aus der Geburtsurkunde, dass die Familie in der Nakelerstraße 76 wohnte. Meine Ururgroßmutter erblickte um “sechst einhalb nachmittags” (= 17:30 Uhr) das Licht der Welt.

Eine genealogische Verbindung zum amerikanischen Pilgervater William Brewster

Amerika wurde im 16. Jahrhundert wurden von den ersten Siedler aus England kolonialisiert. Einer der ersten Sieldungsgründer war der Pilgervater William Brewster gewesen, der an der Gründung der Plymouth-Kolonie beteiligt war. Während meiner Recherchen fand ich eine genealogische Verbindung zwischen mir und dem Pilgervater. Er ist de facto mein Schwiegerahnenurgroßonkel 17. Grades.

William Brewster (* ca. 1566 vermutlich in Scrooby, England; † 10. April 1644, beerdigt in Plymouth) war Kirchenältester der separatistischen Gründungsiedler an Bord der Mayflower (1620) und eine der führenden Persönlichkeiten in der Plymouth Colony. Er emigrierte 1609 in die Niederlande, um der Verfolgung durch die anglikanische Staatskirche zu entgehen, zuerst nach Amsterdam und später nach Leiden. Als sich die Möglichkeit bot, in Nordamerika eine eigene Kolonie zu gründen, kehrte ein Teil der Separatisten 1619 für kurze Zeit nach England zurück und brach 1620 zur Überfahrt an Bord der Mayflower auf.

Eine typische Szene der ersten Siedlungsgründer von George Henry Boughton (1867)
Eine typische Szene der ersten Siedlungsgründer von George Henry Boughton (1867)

Die Bewohner der Plymouth Colony lebten hauptsächlich vom Pelzhandel und der Landwirtschaft. Angebaut wurden Pflanzenarten wie Mais, Kürbisse und Kartoffeln, die die Siedler von der Urbevölkerung übernahmen. Zudem wurden die in Europa üblichen Nutzpflanzen und -tiere eingeführt. Aus topographischen Gründen und wegen der relativ dichten Besiedlung des Gebiets durch Ureinwohner konnte kein Großgrundbesitz entstehen, so dass es zu keinen größeren sozialen Unterschieden kam. In den ersten Jahren waren in der Kolonie die Eltern verpflichtet, ihre Kinder Lesen und Schreiben zu lehren. Später wurden öffentliche Schulen eingerichtet. Es bestand Schulpflicht sowohl für Jungen als auch für Mädchen.

Das Ende der auf etwa 7000 Bewohner angewachsenen Plymouth Colony kam 1691, als sie auf königliche Anweisung mit der wesentlich größeren Massachusetts Bay Colony vereinigt und einem aus England entsandten Gouverneur unterstellt wurde.

Karte von Plymouth Colony mit den Siedlungsnamen
Karte von Plymouth Colony mit den Siedlungsnamen

In den letzten beiden Tagen fand ich bei meinen Recherchen eine genealogische Verbindung zwischen mir und dem Pilgervater William Brewster. Mit einer genealogische Verbindung meine ich, dass es eine direkte Kette verwandtschaftlicher Beziehung zwischen (mindestens) zwei Personen gibt. Es ist jedoch nicht beabsichtigt, gezielt nach möglichen Verbindungen von historisch bedeutsamen Personen zu suchen. Das Auffinden dieser historischen Personen passiert meist schicksalshafterweise ohne direkter Absicht.

Es zeigt sich jedoch, dass die genealogischen Verbindungen trotz Millionen von lebenden oder verstorbenen Menschen in den Jahrhunderten der Generationen eine kurze Verbindung möglich ist. In gefühlter Weise vermutet man, dass die Verbindung zwischen einem frühen, englischem Siedler in Amerika mit einem heutigen, lebenden deutschen Sachsen nahe schwer auffindbar ist (wenn nicht gar unmöglich). In meinen Fall ist dieser theoretische Gedanke aber abwegig und das Gegenteil zeigt sich: In nur ca. 30 Schritten und einer angeheiraten Verwandtschaft zeigt sich eine regelrechte “Nähe” zum Pilgervater William Brewster, wie folgende Tabelle zeigen wird.

(BTW: Es gibt eine wissenschaftliche Studie, die über die Beziehungen aller Benutzer des solzialen Netzwerkes Facebook die empirische Aussage setzt, dass jeder Benutzer auf Facebook mit einem anderen Benutzer über maximal 7 Personenverbindungen in der Verbindung steht. Bisher konnte diese Aussage nicht widerlegt werden, jedoch durch Annäherungen bestätigt werden. Etwas ähnliches kann ansatzweise auch in den genealogischen Verbindungen von Familienstammbäumen wiederfinden. Das soziale Facebook ist in gewisser Weise eine virtuelle Spiegelung der irdischen, genealogischen Verbindungen. Die Benutzer werden auf Facebook über Kontakte. In der Genealogie sind es die direkten Verwandtschaftverhältnisse. Eine maximale Grenze von 7 Personenverbindungen kann zwar in der Genealogie nicht gefunden werden, jedoch behaupte ich, dass eine viel höhere Grenze dieser Personenbegrenzungen exisitiert, die bisher nicht genau bekannt ist und mit der Gesamtmenge der Personen – lebend oder tot – variiert. So etwas wird auch als Kleine-Welt-Phänomen bezeichnet.)

#VerhältnisNameLebensdatenEhepartner/-inVerhältnis zu mir
1William Brewster1566-1644Mary (?-1627)Schwiegerahnenurgroßonkel 17. Grades
2TochterPatience Brewster1595-1634Thomas Prence (1600-1673)Schwiegerahnentante 16. Grades
3TochterMercy Prence1631-1711John Freeman (1621-1719)Schwiegerstammurgroßtante 15. Grades
4TochterHannah Freeman1663-1743John Mayo (1654-1724)Schwiegerstammgroßtante 14. Grades
5SohnJohn Mayo1691-1756Susanna Freeman (1690-?)Schwiegerstammonkel 13. Grades
6TochterPatience Mayo1734-?Gideon Brailey (1729-1774)Schwiegeroberurgroßtante 12. Grades
7SohnGideon Brailey1758-1840Anna McCloud (1838-?)Schwiegerobergroßonkel 11. Grads
8SohnGideon Brailey1792-1871Anna Green (1797-1876)Schwiegeroberonkel 10. Grades
9TochterAnna Marie Ecclestone geb. Brailey1825-1908Edwin Jerome Eccleston (1815-1896)Schwiegeralturgroßtante 9. Grades
10SohnMoses Wesley Eccleston1863-1928Schwiegeraltgroßonkel 8. Grades
11EhefrauEmma Rothenbuhler1869-1917Altgroßtante 8. Grades
12VaterJohn William Ulrich Rothenbuhler1829-1912Anna Barbara Rothenbuhler geb. Layman/Lehmann (1826-1906)Alturgroßonkel 7. Grades
13VaterHans Ulrich Rothenbühler1783-1851Elisabeth Willi (1787-?)Oberonkel 6. Grades
14VaterDaniel Rothenbühler1740-1794Elisabeth Mosimann (?-?)Obergroßonkel 5. Grades
15VaterHans Uli Rothenbühler1698-1761Catharina Herrmann (?-?)Oberurgroßonkel 4. Grades
16VaterFridenrich Rothenbühler1645-1729Anna Reinhardt (?-?)Stammonkel 3. Grades
17VaterHans Rothenbühler1612-1665Elsbeth Grüssi (?-?)Stammgroßonkel 2. Grades
18VaterNiclaus Rothenbühler1575-1611Elsbeth BurkhalterStammurgroßonkel
19VaterBenedikt Rothenbühler (Rotenbüler)1545-?Ursula Schwarz (1550-?)Ahnenvater
20SohnBenedikt (Bendicht) Rothenbühler (Rotenbüler)1579-?Christine Althaus (Altshus) (1594-?)Stammurgroßvater
21SohnJohannes (Hans) Rothenpieler (Rotenbühler)1614-1687Anna Maria Zode (1649-1708)Stammgroßvater
22TochterKatharina (Cathrin) Rothenpieler1673-1736Johann Peter Fischbach (1673-1703)Stammmutter
23SohnJohann Henrich (Georg) Fischbach1696-1749Maria Katharina Bilgen (1699-1749)Oberurgroßvater
24SohnJohann Peter Fischbach1724-1775Anna Elisabeth Schuppener (1732-1799)Obergroßvater
25SohnJohann Jost Fischbach1752-1820Anna Margarete Bode (1763-1806)Obervater
26Tochter(Anna) Elisabeth Fischbach1789-1842Johannes Marx (1786-1855)Alturgroßmutter
27Sohn(Johann) Kraft Marx1819-1891Marie Elis(abeth)e Wag(e)ner (1825-1893)Altgroßvater
28SohnFriedrich Marx1864-1943Magdalena Marx geb. Lößer (1873-1944)Altvater
29SohnFriedrich Löser1892-1936Elisabeth Wilhelmine Löser geb. Schweitzer (1895-1936)Urgroßvater
30SohnWalter Löser1919-1966Käthe Wilhelmine “Mimi” Johne geb. Hensel (1925-1982)Großvater
31TochterKatharina-Wilhelmine Karin Gustav geb. Löser(* 1962)Wolfgang Heiko Johne geb. Plänitz (1958-2005)Mutter
32SohnMichael Johne(* 1983)Najat Anjri (* 1990)Ego

William Brewster, einer der ersten Siedler Amerikas, ist de facto mein Schwiegerahnenurgroßonkel 17. Grades. Die Wortsilbe Schwieger- deutet darauf hin, dass hier ein angeheiratetes Verhältnis vorliegt. Dies ist auf die Ehe zwischen Moses Wesley Eccleston und Emma Rothen­buh­ler zurückzuführen (# 10 & 11 in der Tabelle). Zwar können Ehen unter Umständen keine direkten genealogische Verbindungen haben, wenn es keine Nachkommen (d. h. Kinder) gibt. Im Falle von Moses Wesley Eccleston und Emma Rothen­buh­ler gibt es mit 11 Nachkommen ausreichend direkte genealogische Verbindungen.

Die Bezeichnung “Schwiegerahnenurgroßonkel 17. Grades” für William Brewster im Bezug auf mich ist eine heute nicht bebräuchliche Bezeichnung. Nach der Verwandtschaftsterminologie ist jedoch diese Bezeichnung völlig korrekt gebildet. Man würde daher eher von einer Wortneuschöpfung sprechen, wenn man diese Bezeichnung in den Sprachgebrauch einfließen lässt.

Anmerkung: Man muss jedoch fairerweise hinweisen, dass die Kette der Personenverknüpfungen in der Tabelle an den Stellen #17-20 eine Schwäche aufweist. Hier liegen keine direkten Belege der Personenverhältnisse vor, sondern lediglich Namensnennungen der Personen mit einigen Jahreszahlenangaben (z. t. auch errechnet). Durch etwas kombinatorisches Denken und Schlußfolgern der Belege und Sachverhalte kann aber eine mögliche Verbindungen bei #17-20 als geltend angenommen werden.

Die Bedeutung des Namens Rothenbühl

Gestern schrieb ich über meine Wanderung zum Gehöft Rothenbühl. Heute möchte ich gern es über die Bedeutung dieses Namens wiedergeben.

Der Name setzt sich aus zwei Wortteilen zusammen “rothen” und “bühl”. “rothen” bedeutet “rot” und “bühl” ist eine altertümliche Bezeichnung für Hügel. Sinngemäß bedeutet der Name des Gehöfts also “roter Hügel”. Doch was genau rot in dem Hügel? Die Ortsansässigen sagen, es sei der Laub, der im Herbst sich rot färbt und auf dem Hügel fällt. So wird der Hügel vom roten Laub überdeckt und sieht wie ein roter Hügel aus.

Im Übrigen wird der Name Rothenbühl heute als standardisierte Form in der Schweiz verwendet. Jeodoch hat die schweizerische Sprache ihre eigenen Dialekte. Und dort, wo sich Rothenbühl befindet, spricht man einen einheimischen Dialekt und man schreibt auch nach diesem Dialekt. Denn die Ortsansässigen sagen Rotebüel statt Rothenbühl. Manche sagen und schrieben auch Rotenbüel. Es gibt auch die Bezeichnung Rotenbüelegg. Was es sich bei aber auf sich hat, entzieht sich mir bisher meiner Kenntnis. Gut möglich, dass es der Name des Hügels, des Bühls bzw. der Erhebung ist, wo sich Rothenbühl darauf befindet.

Die Ortsansässigen unterteilen das Gehöft Rothenbühl in Ober-Rothenbühl und Unter-Rothenbühl. Ober-Rothenbühl befindet sich auf dem Hügel und ist mit guter Wahrscheinlichkeit der ältere Teil von Rothenbühl, während Unter-Rothenbühl sich an einem Hügelausläufer befindet und der jüngere Teil sein müsste.

Von Grünenmatt nach Rothenbühl: die Wanderung

Über meinen schweizerischen Vorfahren Johannes Rothenbühler/Rothenpieler hatte ich schon einmal darüber berichtet. Zwischenzeitlich habe ich erfahren, dass der Nachname Rothenbühler auf die Ortschaft Rothenbühl in der Schweiz zurückgeht. Und vor fast einem Monat machte ich in der Schweiz auf, um diese Ortschaft zu besuchen.

Im Vorfeld nahm ich schriftlichen Kontakt mit dem Schweizer Ahnenforscher Peter Wälti auf, der in der Gegend um Lützelflüh und Rothenbühl bewandert ist. Er sagte, dass der Nachname Rothenbühler von dem Gehöft Rothenbühl sich ableitete und es in der Nähe des Trachselwaldes befinden würde. Ich recherierte noch ein wenig, um mögliche namensgleiche Ortschaften auszuschließen und kam schnell zum Schluß, dass Rothenbühl die einzige Ortschaft mit diesem Namen in der Schweiz ist.

Man muss dazu sagen, dass Rothenbühl kein Bauerndorf im üblichen Sinne ist, sondern ein Gehöft. Ein Gehöft ist ein Zusammenschluss von sehr wenigen Baunerhöfen, die eng zusammenleben und als Wohn- und Arbeitsort dienen. Es gibt viele davon; je nachdem, wo man sich in der Schweiz befindet. Für einen Nichteinheimischen ist es mitunter schwierig, ein richtiges Dorf mit Namensschild zu finden. Stattdessen findet man viele verstreute Gehöfte ohne Namensschilder. Diese Erfahrung musste ich ebenfalls machen. Es war jedoch eine gute Erfahrung etwas über die Art und Weise des Landlebens zu erfahren, was man vorher nicht wusste.

Auch sind viele Ortsschilder dieser Gegend im typischen, ländlichen Dialekt geschrieben. Es ist kein stilistieres, einheitliches Schweiz, sondern eben der Dialekt, der dort noch gesprochen wird. So findet man Chramershus (= Kramershaus), Sunnsitli (= Sonnseitli; Sonnenseite) oder Rotebüel (= Rothenbühl).

Schließlich wanderte ich von Grünenmatt bis nach Rothenbühl. Im Nachhinein merkte ich, dass man einen Teil der Strecke – von Grünenmatt bis Kramershaus – mit Bus befahren werden kann, aber so eine Wanderung tat mir gut. Ich wanderte dabei gut 7 Kilometer in ca. 1:30 Minuten.

Während der Wanderung machte ich übrigens einige Bilder mit meiner Handykamera. Mit dem bloßen Augen war die Landschaft aber wunderschön anzusehen.

Von Grünenmatt nach Kramershaus:

Von Kramershaus über Schwarzenegg nach Rothenbühl:

Je näher ich mich Rothenbühl näherte, desto stärker regnete es auch. Oben in Rothenbühl angekommen, war ich auch total durchnässt gewesen, was mir jedoch egal war. Lange konnte ich mich in Rothenbühl aber nicht aufhalten, weil der Regen auf längere Zeit sonst nachteilig gewesen wäre (Erkältung, durchnässte Sachen). Also entschloss ich mich wieder auf dem Heimweg. Kurioserweise ließ auch der Regen allmählich nach, als ich immer weiter bergab begab. Ich überlegte, ob hier ein kleines Naturspiel dahinter stecken würde: Je höher, desto stärker der Regen. Je niedriger, desto weniger Regen.

Im Nachhinein stellte ist fest, dass Rothenbühl von den Ortsansässigen in Ober- und Unter-Rothenbühl unterteilt wird. So gesehen hatte ich dann nur Ober-Rothenbühl besichtigt. Wegen des Regens musste ich aber auf weitere Erkundung verzichten. Diese hole ich aber demnächst nach.

Family Tree DNA-Ergebnisse für die mtDNA erhalten

Am Anfang dieses Jahres hatte ich mal einem DNA-Test teilgenommen. Dieser Test wurde von Family Tree DNA preisvergünstigt angeboten. Vor zwei Wochen bekam nun das Ergebnis.

ftdna-mtdna-certificate

Anhand der gewonnenen Daten gehöre ich der Haplogruppe U5 an, da diese Daten immer durch die so genannte Mutterstammlinie (= von Mutter zu Mutter zu Mutter …) übertragen werden. Männliche Nachkommen enthalten ebenfalls die genetischen Daten in der mtDNA, können diese jedoch nicht weitervererben. Anders sieht es bei der Y-DNA aus. Diese nur von den Vätern vererbt werden. So einen Test habe ich bisher aber noch nicht durchgeführt.

Folgende (natürlichen) Mutationen sind in meiner mtDNA zu finden:

HVR1 DIFFERENCES FROM RSRS: A16129G T16187C C16189T T16223C G16230A C16261T C16270T T16278C C16311T G16390A C16519T
HVR2 DIFFERENCES FROM RSRS: G94A C146T C150T C152T C195T A247G 309.1C 315.1C 522.1A 522.2C
HVR1 DIFFERENCES FROM rCRS: 16261T 16270T 16390A
HVR2 DIFFERENCES FROM rCRS: 73G 94A 150T 263G 309.1C 315.1C

Diese genetischen Infos sind für den Laien natürlich schwer zu verstehen. Ich lasse sie dennoch mal hier im Raum für Fachkundige stehen.

Die meisten Europäer gehören der Haplogruppe U mit ihren vielen Unterkategorien an. Sie repräsentiert eine Gruppe von Menschen, die von einer Frau der Haplogruppe R (mtDNA) aus einem Zweig des genographischen Stammbaumes abstammen. Diese Frau lebte vor etwa 55.000 Jahren. Ihre Nachkommen brachten verschiedene Subgruppen hervor, von denen einige heute in sehr unterschiedlichen geografischen Heimatländern leben. Das hohe Alter hat dazu geführt, dass eine breite Verteilung dieser Subgruppen stattgefunden hat und über Zufluchtsorte in Europa, Nordafrika, Indien, Arabien, Nordkaukasus und in den Nahen Osten führte.

Geographische Verteilung der mtDNA Haplogruppe U in Europa
Geographische Verteilung der mtDNA Haplogruppe U in Europa

Der Ahnenpass auf dilibra.com

Vor ca. einem Monat veröffentlichte ich den Ahnenpass des Ahnenverwandten Willy Helmut Hensel. 1-2 Tage später fragte dilibra.com an, ob ich die Fotografien/Scans des Ahnenpasses als Veröffentlichung bereitstellen würde, was nun auch geschehen ist.

Unter dem Link http://www.dilibra.com/1882-01278-ahnenpass-des-willy-helmut-hensel-aus-burkau-bautzen-in-sachsen.html kann nun der Ahnenpass von Willy Helmut Hensel für Interessierte eingesehen werden. Natürlich stehen die Originaldateien auf meiner Webseite/Blog weiterhin zur Verfügung. Bei dilibra.com handelt es sich dabei um eine Webseite, die sich auf die Veröffentlichung von Ahnenpässen für genealogische Forschungszwecke spezialisiert hat.

Nachfolgend findet man im Ahnenpass von Willy Helmut Hensel folgende Personen. Daten über Taufe, Ehe und Beruf sind im Ahnenpass vorhanden, werden aus Gründen der Übersichtlichkeit hier jedoch nicht aufgelistet:

Willy Helmut Hensel
* 23. Mrz. 1922, Burkau
+ 14. Mrz. 1943, Krim

Ella Hertha Morgenstern
* 21. Mrz. 1900, Klotsche
+ 2. Jul. 1960, Burkau

Emil Franz Morgenstern
* 22. Nov. 1877, Vysoké Březno (Oberpriesen), Malé Březno (Kleinpriesen), Tschechische Republik
+ 25. Okt. 1937, Burkau

Augustin Morgenstern
* 27. Apr. 1837, Malé Březno (Kleinpriesen), Tschechische Republik
+ 12. Mai 1904, Chomutov (Komotau) / Böhmen

Anna Maria Ralfer
* 1801, Strupčice (Trupschitz),Tschechien

Maria Morgenstern (geb. Stark)
* 1. Aug. 1851, Jablonica (Jablonitz), Slowakei
+ 1879, Vysoké Březno (Oberpriesen), Malé Březno (Kleinpriesen), Tschechische Republik

Wenzel Stark
* 7. Mrz. 1813, Bílina (Bilin), Tschechien

Anna Schwestka
* 10. Jul. 1819, Mnichov u Loun (Minichhof), Libčeves, Tschechien

Wenzel Schwestka

Maria Anna

Ida Alwine Morgenstern (geb. Hentschel)
* 15. Apr. 1869, Burkau
+ 19. Okt. 1997, Burkau

Ernst Heinrich Hentschel
* 6. Okt. 1836, Glaubnitz (Panschwitz-Kuckau), Sachsen, Deutschland
+ 7. Mrz. 1898, Burkau

Johanna Eleonore Fichte
* 26. Dez. 1832, Säuritz, Bautzen, Sachsen, Deutschland
+ 6. Nov. 1911, Burkau

Johann Heinrich Fichte
* ca. am 25. Okt. 1798
+ 15. Sept. 1836, Säuritz, Bautzen, Sachsen, Deutschland

Johanna Sophie Gräfin
* 26. Jan. 1802, Prietitz, Elstra, Bauten, Sachsen, Deutschland
+ 27. Feb. 1882, Burkau

Karl/Carl Friedrich Hentschel
* 23. Nov. 1803, Bühlau, Großharthau, Bautzen, Sachsen, Deutschland
+ 29. Mrz. 1881, Glaubnitz (Panschwitz-Kuckau), Sachsen, Deutschland

Karl Gottlieb Hentschel

Johanna Hensel
* 3. Nov. 1800, Semmichau, Göda, Sachsen, Deutschland
+ 30. Dez. 1844

Paul Martin Hensel
* 28. Dez. 1827, Neukirch/Lausitz

Friedrich August Hensel
Ururgroßvater
* 18. Mai 1870, Neukirch (Lausitz), Sachsen, Deutschland
+ 7. Apr. 1939

Karl August Reinhold Hensel
Direkter Vorfahre (5 Generationen)
* 12. Jan. 1841, Weifa pd. Steinigtwolmsdorf
+ 24. Jun. 1917, Neukirch (Lausitz), Sachsen, Deutschland

Karl Gottlieb Hensel
Direkter Vorfahre (6 Generationen)
* 4. Jun. 1810, Diehmen
+ 17. Okt. 1866, Neukirch (Lausitz)

Johann Gottlob/Gottlieb Hensel
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* 12. Jun. 1761, Diehmen
+ 7. Feb. 1845

Andreas Hensel
Direkter Vorfahre (8 Generationen)

Johanne/Anna Sophie Sauer
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* ca. am 25. Mrz. 1779, Neukirch/Lausitz
+ 7. Apr. 1840

Johanna/Johanne Sophie Pietsch
Direkter Vorfahre (6 Generationen)
* 18. Mai 1806, Weifa
+ 9. Mai 1859, Sohland a. d. Spree, Sachsen, Deutschland

Johann Gottlob/Gottlieb Pietsch
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* Steinigtwolmsdorf

Anna Dorothea Flügel
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* Weifa

Marie Auguste Hensel (geb. Knorr)
Direkter Vorfahre (5 Generationen)
* 11. Jul. 1833, Bernbruch bei Kamenz
+ 18. Jan. 1894, Neukirch/Lausitz

Johann Karl Gottlieb Knorr
Direkter Vorfahre (6 Generationen)
* 6. Jan. 1804, Bernbruch, Kamenz, Sachsen, Deutschland
+ 10. Jun. 1888, Bernbruch, Kamenz, Sachsen, Deutschland

Johann Gottlob Knorr
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* 1763, Bernbruch, Kamenz, Sachsen, Deutschland
+ 3. Apr. 1845

Johanne Rosine/Rosina Freudenberg
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* 5. Mrz. 1770, Schönbach, Görlitz, Sachsen, Deutschland
+ 31. Jul. 1807

Johanne Eleonora Wehner
Direkter Vorfahre (6 Generationen)
* 17. Apr. 1808, Zeisholz, Schwepnitz, Sachsen, Deutschland
+ 24. Jan. 1872, Bernbruch, Kamenz, Sachsen, Deutschland

Johann Karl/Carl Gottlieb Wehner
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* 10. Feb. 1774, Zeisholz, Schwepnitz, Sachsen, Deutschland
+ 13. Nov. 1853

Eleonore/Eva Regine/Regina Wehner (geb. Eyssold (Eiselten))
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* 16. Mrz. 1783, Zeisholz, Schwepnitz, Sachsen, Deutschland
+ 15. Feb. 1842

Minna Pauline Hensel (geb. Hultsch)
Ururgroßmutter
* 13. Dez. 1875, Ringelhain, Sachsen, Deutschland
+ 30. Okt. 1950, Neukirch (Lausitz), Sachsen, Deutschland

Friedrich Gottlob Hultsch
Direkter Vorfahre (5 Generationen)
* 18. Apr. 1852, Neukirch/Lausitz
+ 19. Jun. 1913, Neukirch/Lausitz

Christiane Wilhelmine Hultsch (geb. Pietsch)
Direkter Vorfahre (5 Generationen)
* 24. Dez. 1854, Ringelhain, Sachsen, Deutschland
+ 2. Mrz. 1944, Neukirch/Lausitz

Karl/Carl Gotthelf Pietsch
Direkter Vorfahre (6 Generationen)
* 10. Nov. 1817, Ringelhain, Sachsen, Deutschland
+ 11. Mrz. 1891, Ringelhain, Sachsen, Deutschland

Daniel Pietsch
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* Ringelhain, Sachsen, Deutschland

Johanna Eleonora Schierz
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* Ringelhain, Sachsen, Deutschland

Johanne Christiane Marx
Direkter Vorfahre (6 Generationen)
* 25. Feb. 1827, Wilthen, Bautzen, Sachsen, Deutschland
+ 9. Dez. 1908, Neukirch/Lausitz

Johann Gottfried Marx
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* Ober-Wilthen, Wilthen, Bautzen, Sachsen, Deutschland

Anna Marie Richter
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* Wilthen, Bautzen, Sachsen, Deutschland

Friedrich Gottlob Hultsch
Direkter Vorfahre (6 Generationen)
* 29. Aug. 1809, Neukirch/Lausitz
+ 28. Jun. 1867, Neukirch/Lausitz

Johann Gottfried Hultsch
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* Neukirch/Lausitz

Sophie Christiane Zeibig
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* Hermsdorf (PLZ 01458), Ottendorf-Okrilla, Sachsen, Deutschland

Johanna Eleonora Berthold
Direkter Vorfahre (6 Generationen)
* 7. Sept. 1814, Neukirch/Lausitz
+ 14. Mrz. 1888, Neukirch/Lausitz

Abraham Berthold
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* Niederneukirch, Neukirch, Lausitz

Johanne Eleonora Klippel
Direkter Vorfahre (7 Generationen)
* Niederneukirch, Neukirch, Lausitz

Der Ahnenpass von Willy Helmut Hensel

Gestern besuchte ich meinen Großonkel in Berlin-Heinersdorf. Sinngemäß konnte ich dort fette Beute machen. Unter anderem viel mir auch der Ahnenpass seines Cousins Willy Helmut Hensel in die Hände.

Willy Helmut Hensel war der Cousin meines Großonkels gewesen. Ihre beiden Väter waren Brüder gewesen unter wurden bei Neukirch in der Lausitz von Sachsen geboren. Während meines Besuchs bei meinem Großonkel in Berlin-Heinersdorf gelangte ich an dem Ahnenpass seines Cousin Willy Helmut Hensel, den er bei sich aufbewahrte.

Für die Unwissenenden: Einen Ahnenpass entstammt aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und wurde von damals vom Dritten Reich eingeführt. Er diente dem Zweck, sein arisches Blut durch Abstammungsnachweise seiner Vorfahren in Deutschland zu leben (d.h. der Nachweis als Arier geltend zu machen). Solche Nachweise der Vorfahren können zum Beginn des 18. Jahrhunderts reichen und sind eigentlich schon die halbe Miete eines Ahnenforscher, der auf der Suche nach seinen Vorfahren ist. SO ein Ahnenpass nimmt viel Arbeit ab. Der Ahnenpass selbst hat nicht die typische Größe und das Format eines Reisepasses, wie wir es heute kennen, sondern es entsprach mehr einem Heft im DIN-A5-Format.

Ich konnte aus dem Inhalt des Ahnenpasses, der im Besitz meines Großonkels ist, ein paar fotografische Kopien machen, die ich der Allgemeinheit zwecks weiterführende Ahnenforschung zur Verfügung stelle.